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Benchmarking

Beim Benchmarking handelt es sich um eine vergleichende Analyse von Ergebnissen und Prozessen. Dabei sollen die Besten als Referenz zur Leistungsoptimierung ermittelt werden. Die Besten dienen dann als fester Bezugswert in weiteren Analysen.

Wie lässt sich Benchmarking im Energiemanagement einsetzen?


Im Energiemanagement kann man beispielsweise mehrere eigene Standorte untereinander vergleichen, um so ein Referenzobjekt zu ermitteln. Anhand dieses Referenzobjektes werden Optimierungsmaßnahmen für die anderen Standorte abgeleitet.

Beispiel: Man sieht sich innerhalb eines Filialnetzes den Energieverbrauch pro Quadratmeter Verkaufsfläche der einzelnen Standorte an. Nach Festlegen des Referenzwertes sucht man in den „schlechten“ Filialen nach der Ursache des hohen Energieverbrauchs und beseitigt diesen. Man senkt also die Energiekosten der Filiale.

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ISO 50001

Die DIN EN ISO 50001 beschreibt die Anforderungen an ein Unternehmen, um ein Energiemanagementsystem einzuführen, zu betreiben und kontinuierlich zu verbessern. Erstmalig 2011 veröffentlicht, ist am 21. August 2018 eine revidierte Version erschienen.

Ab 20.02.2020 dürfen Audits durch Zertifizierungsgesellschaften nur noch nach der DIN EN ISO 50001:2018 durchgeführt werden.

Synonyme: DIN EN ISO 50001:2018Mehr anzeigen
Ist eine Zertifizierung nach ISO 50001 gesetzlich vorgeschrieben?

Nein. Obwohl die Zertifizierung nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, so ist sie in Deutschland doch Voraussetzung für eine Teilbefreiung energieintensiver Unternehmen von der EEG-Umlage sowie für die Entlastung von Unternehmen des produzierenden Gewerbes von der Strom- und Energiesteuer.

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Energiemanagement

Energiemanagement ist laut VDI-Richtlinie 4602 die vorausschauende, organisierte und systematisierte Koordination von Beschaffung, Wandlung, Verteilung und Nutzung von Energie zur Deckung der Anforderungen.  Dabei werden ökologische und ökonomische Zielsetzungen berücksichtigt.

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Energiemanagement-system

Ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 dient der systematischen Erfassung, Überwachung und Analyse sämtlicher Energieverbräuche und Energieflüsse eines Unternehmens.

Aus diesen Daten lassen sich Optimierungsmaßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz ableiten und deren Erfolg wiederum kontrollieren. Häufig wird es mit EnMS abgekürzt.

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Welches Ziel verfolgt ein Unternehmen mit der Einführung eines EnMS nach ISO 50001?

Ziel des Unternehmens ist eine kontinuierliche Verbesserung des Energiemanagementsystems und damit eine fortlaufende, langfristige Energieoptimierung. Zudem unterstützt das EnMS bei der Erfüllung energiepolitischer Vorgaben. 

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Energiemonitoring

Energiemonitoring ist ein Teilbereich des Energiemanagements. Im Energiemonitoring werden die Verbräuche von energietechnischen Verbrauchseinheiten erfasst. Diese Datenerfassung ist Grundvoraussetzung für eine umfangreiche Datenanalyse und Ableitung von Maßnahmen zur Energieeinsparung.

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Energy Performance Indicator

Die DIN EN ISO 50001 schreibt vor, dass in einem normkonformen Energiemanagementsystem auch geeignete Energieleistungskennzahlen ermittelt werden müssen. Diese Energieleistungskennzahlen werden im Englischen Energy Performance Indicators, kurz EnPI, genannt.

Synonyme: EnPI, Energieleistungskennzahl
Welchen Zweck erfüllen Energy Performance Indicator?

Energy Performance Indicators dienen dazu, Vergleiche mit sich selbst oder mit anderen Unternehmen vorzunehmen. Außerdem ermöglichen die EnPI eine Erfolgskontrolle von Optimierungsmaßnahmen.

Wie werden über EnPI Vergleiche innerhalb eines Unternehmens angestellt?

Bei Vergleichen in einem Unternehmen werden beispielsweise gleichartige Prozesse über eine Energieleistungskennzahl bewertet und dann miteinander verglichen. Das kann auch standortübergreifend erfolgen.

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Messstellenkonzept

Ein Messstellenkonzept ist die Basis zur Einführung eines Energiemanagementsystems. Dabei werden die bestehende Messstellen des Kunden aufgenommen, ins Konzept integriert und Vorschläge für eine sinnvolle Ergänzung gemacht. Ziel ist es, ein den Kundenwünschen entsprechendes Energiemanagement zu ermöglichen.

Wie wird ein Messstellenkonzept für Energiemanagement erstellt?

Das Messstellenkonzept wird wie folgt erstellt: Aufgrund der gemeinsam mit dem Kunden herausgearbeiteten Bedürfnisse und Anforderungen an das Energiemanagementsystem, nehmen technische Spezialisten vor Ort die relevanten Anlagen, Einspeisepunkte und Messstellen auf. Dabei werden alle für das Energiemanagement benötigten Messstellen dokumentiert und entsprechend der Anlagenstruktur zugeordnet. Ergebnis ist das Messstellenkonzept, das sowohl bestehende Messstellen berücksichtigt als auch Vorschläge für eine Ergänzung der Messstellen macht.

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Schneider Electric EcoXpert

Über das EcoXpert-Partnerprogramm vernetzt sich Schneider Electric mit führenden Technologieunternehmen und deren Wissen in der Systemintegration. Die Partner stammen aus den Bereichen Gebäudeautomation, Energiemanagement, Netzqualität, Energieverteilung und Elektromobilität. EcoXpert-Partner durchlaufen regelmäßig Schulungen zu Schneider Electric Technologien und Lösungen.

EcoXpert-Partner durchlaufen regelmäßig Schulungen zu Schneider Electric Technologien und Lösungen.

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In welchem Bereich ist die Hörburger AG EcoXpert?

Die Hörburger AG ist zertifizierter EcoXpert mit dem Schwerpunkt Energiemonitoring-Systeme und ist damit Teil des Schneider Electric Kompetenz-Netzwerks.

Was macht Schneider Electric?

Schneider Electric ist Anbieter von innovativen Technologien und Leistungen in den Bereichen Automatisierung und Energiemanagement.

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IoT Service Desk QBRX

Mit QBRX hat die Hörburger AG ein Produkt entwickelt, dass den Kerngedanken des Internet der Dinge (IoT) aufgreift. QBRX verbindet Energiemanagement, technisches Facility-Management und eine Auswahl an GLT-Funktionen auf einer Plattform.

Haben Sie ein anschauliches Beispiel zur Vernetzung in QBRX?

Eine der im Gebäude verbauten Klimakassetten zeigt im Vergleich stetige Verschlechterungen im Energieverbrauch. Überschreitet Sie einen bestimmten Benchmark-Wert, wird automatisch ein Service-Ticket generiert und die Klimakassette einem Service unterzogen.

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Technisches Energiemanagement

Beim technischen Energiemanagement werden Energieflüsse erfasst, visualisiert und analysiert, die von der Gebäudetechnik und technischen Einrichtung im Unternehmen verursacht werden. Ziel ist es, geeignete technische Optimierungsmaßnahmen abzuleiten und umzusetzen.

Welche Vorteile bietet das technische Energiemanagement dem Betreiber?

Der Betreiber erhält Transparenz über die Energieströme in seinem Gebäude. Diese lassen sich analysieren, um daraus geeignete technische Optimierungsmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz abzuleiten. Die Umsetzung dieser Maßnahmen senkt nachhaltig die Energiekosten. Gleichzeitig schont der Betreiber auf diese Weise knappe Ressourcen und trägt seinen Teil zum Klimaschutz bei. Ebenso hat der Betreiber die Möglichkeit mittels Lastmanagement seinen Energieeinkauf zu optimieren und zusätzlich Energiekosten zu sparen.

Was sind typische Anwendungsfälle des technischen Energiemanagements?

- industrielles und gewerbliches Energiemanagement, insbesondere in energieintensiven Bereichen wie der Produktion
- Energiemanagement für den Wohnungsbau
- Energiemanagement für Gebäude, dabei insbesondere für komplexe Funktionsgebäude wie Kliniken, Kaufhäuser etc.
- kommunales Energiemanagement

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QBRX

QBRX ist eine cloudbasierte Plattform, die Lösungen für Energiemanagement und technisches Facility-Management sowie eine Auswahl an Funktionen der Gebäudeleittechnik in einer Software vereint. QBRX ist ein Produkt der Hörburger AG.

Was sind die wichtigsten Funktionen, die QBRX bereitstellt?

Zum Funktionsumfang von QBRX gehört:

  • Ticketsystem
  • Problemerkennung
  • Datenanalyse
  • Fernparametrierung
  • Dokumentenmanagement
  • Reporting
  • Energiemonitoring und Energiemanagement
  • Inventarisierung

(Stand 04/2020)

Unterstützt QBRX eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001?

Ja. QBRX wurde offiziell von der GUTcert für das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zertifiziert und unterstützt den DIN EN ISO 50001 Standard. Unser Tool zum Monitoring, Erfassen, Analyse und Auswerten Ihrer Energie- und Verbrauchsdaten sowie das Reporting-Tool unterstützen Sie bei Einführung und Betrieb Ihres Energiemanagementsystems nach ISO 50001 sowie dem fortlaufenden Verbesserungsprozess.

Wie vereinfacht QBRX das Instandhaltungsmanagement?

Der IoT Service Desk QBRX ermöglicht eine Inventarisierung sämtlicher Gebäudetechnik, eine automatische Problemerkennung inklusive Alarmierung und beinhaltet ein Ticketsystem. So können zum Beispiel Wartungsintervalle einer Klimaanlage, die hinterlegt wurden, automatische Service-Tickets generieren, wenn die nächste Wartung fällig ist. Manche Probleme lassen sich auch direkt über den Fernzugriff lösen und erfordern so keinen Service-Einsatz vor Ort.

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Visualisierung

Bei einer Visualisierung werden abstrakte Daten, wie zum Beispiel Zahlen, in Grafiken, Diagrammen und Schaubildern umgesetzt, um diese für den Betrachter leichter erfassbar zu machen.

Was beinhaltet eine Visualisierung in der Gebäudeautomation?

In der Gebäudeautomation erfolgt die Visualisierung über die Gebäudeleittechnik. Sie findet somit auf der Managementebene statt. Über die GLT-Software werden die Gebäudetechnik sowie die technischen Vorgänge im Gebäude grafisch abgebildet. Ebenso werden laufende Prozessdaten des Gebäudes geloggt und dargestellt. Die Visualisierung bildet deshalb für den Betreiber die Basis, um die angebundene Gebäudetechnik zu überwachen und zu steuern. Letzteres findet ebenfalls in der GLT-Software statt.

Wie sieht eine Visualisierung im Energiemanagement aus?

Im Energiemanagement wird zur Visualisierung eine Software mit entsprechenden Analysetools und einem Dashboard eingesetzt. In dieser Software werden Daten (z. B. Energieverbräuche) fortlaufend gesammelt, um Einflussfaktoren wie die Witterung bereinigt und ausgewertet, oft auch unter Berücksichtigung von historischen Daten bzw. Vergleichszeiträumen in der Vergangenheit. Die Ergebnisse werden mittels Diagrammee und Grafiken anschaulich dargestellt. Häufig gehört zu einer Visualisierung auch ein nutzerspezifisches Dashboard, das dem User die wichtigsten grafisch aufbereiteten Daten auf einen Blick zur Verfügung stellt.

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