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BACnet

Die Abkürzung BACnet steht für Building Automation and Control Networks. Dabei handelt es sich um ein Netzwerkprotokoll für die Gebäudeautomation. Dieses ist durch die ASHRAE, ANSI und als ISO 16484-5 standardisiert.

Was macht man mit BACnet?

Über BACnet lassen sich verschiedensprachige Feldbusse miteinander koppeln, sodass Geräte unterschiedlicher Hersteller zusammenarbeiten können. Es ermöglicht also eine Interoperabilität.

Welche Voraussetzungen gelten für den Einsatz von BACnet?

BACNet setzt keine bestimmte Hardware voraus, ist also herstellerneutral.

Wer hat BACnet entwickelt?

BACnet wurde durch die American Society of Heating, Refrigerating and Air-Conditioning Engineers (ASHRAE) entwickelt. Die Entwicklung startete im Juni 1987 und wird seitdem fortlaufend weitergeführt.

1 weitere Fragen
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Datenpunkt

Ein Datenpunkt ist allgemein gesprochen ein Informationsträger. Man unterscheidet in der Gebäudeautomation physikalische und virtuelle Datenpunkte. Beide Arten werden über eine Datenpunktadresse oder Benutzeradresse identifiziert.

Was ist ein physikalischer Datenpunkt?

Physikalische Datenpunkte beziehen sich auf einen digitalen oder analogen Eingang beziehungsweise Ausgang eines direkt angeschlossenen oder vernetzten Feldgeräts. Sie belegen also Hardware-Eingänge und -Ausgänge.

Physikalische Datenpunkte werden auch reale Datenpunkte genannt.

Was ist ein virtueller Datenpunkt?

Virtuelle Datenpunkte sind nur softwaremäßig vorhanden. Deswegen werden sie oft auch fiktive Datenpunkte genannt. Sie sind das Ergebnis einer Verarbeitungsfunktion oder beziehen sich als kommunikativer Datenpunkt auf eine Einrichtung bzw. ein Gerät innerhalb eines anderen Systems. Beispiele sind berechnete Werte, Betriebsstundenzähler, Ereigniszähler, Befehlsausgaben oder Sollwertausgaben.

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DDC

DDC steht für Direct Digital Control und ist eine computerähnliche elektronische Baugruppe. DDC-Komponenten sind frei programmierbar.

Wozu wird DDC in der Gebäudeautomation verwendet?

In der Gebäudeautomation dient diese elektronische Baugruppe dazu, Steuerungs- und Regelungsaufgaben von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen zu übernehmen. Sie wird für diese Zwecke entsprechend programmiert.

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DIN EN ISO 16484

Die DIN EN ISO 16484 befasst sich mit Gebäudeautomation und den dafür benötigten Regelungs- und Steuerungssystemen.

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eu.bac

Die eu.bac ist ein europäischer Verband aus Herstellern und Anbietern für Hausautomations- und Gebäudeautomations-Lösungen sowie Energiedienstleistungen für Gebäude. eu.bac steht für European Building Automation and Controls Association.

Was sagt die eu.bac Systemzertifizierung aus?

Bei der eu.bac Systemzertifizierung wird der Beitrag eines Gebäudeautomationssystems zur Energieeffizienz eines Gebäudes aufgezeigt und bewertet. Wird einem System eine Zertifizierung nach eu.bac zugesprochen, gilt es als konform mit den europäischen Richtlinien und Normen zur Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

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Filialautomation

Die Filialautomation ist ein Spezialfall der Gebäudeautomation. Zur Gebäudeautomation gehören alle Einrichtungen zur Messung, Steuerung, Regelung und Überwachung der Gebäudetechnik. Bei der Filialautomation wird nicht nur ein Gebäude automatisiert, sondern ein Netz an geografisch voneinander unabhängigen Liegenschaften. Diese werden zentral überwacht, analysiert und gesteuert.

Synonyme: Filialmanagement, Retail Building Automation
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Automationsebene

Die Automationsebene ist eine der drei funktionalen Ebenen in der Gebäudeautomation. Sie ist das intelligente Bindeglied zwischen der Feld- und der Managementebene.

Was passiert auf der Automationsebene?

Auf der Automationsebene werden die Informationen der angeschlossenen Gebäudetechnik gesammelt, zwischen den DDCs ausgetauscht und verarbeitet. Kernstück ist der Schaltschrank in dem die Programmiereinheiten verbaut und damit alle Regelprogramme integriert sind.

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Feldebene

Die Feldebene ist eine der drei funktionalen Ebenen in der Gebäudeautomation. Auf der Feldebene werden Feldgeräte, sowohl Sensoren als auch Aktoren, mit den DDC-GA-Komponenten verbunden.

Was passiert auf der Feldebene?

Die Sensoren sammeln Daten und senden diese über geeignete Bus-Systeme an die Aktoren. Letztere setzen diese dann in Steuersignale um. Auf der Feldebene werden also Informationen gesammelt, verarbeitet und für die Automations- und Managementebene bereitgestellt.

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Managementebene

Die Managementebene ist eine der drei funktionalen Ebenen in der Gebäudeautomation. Auf der Managementebene werden Daten des Gebäudes gesammelt und visualisiert, Prozesse überwacht und die Betriebsweise fortlaufend optimiert. Die dazu verwendete Software wird als Gebäudeleittechnik bezeichnet.

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Gebäudeautomation

Die Gebäudeautomation ist ein wichtiger Teilbereich des technischen Facility Managements. Dabei wird ein Gebäude ganzheitlich betrachtet und die Gebäudetechnik automatisch gewerkeübergreifend gesteuert, geregelt und überwacht.

Ziel ist ein möglichst energieeffizienter Betrieb des Gebäudes bei gleichzeitig maximalem Nutzerkomfort.

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Welche Ebenen der Gebäudeautomation unterscheidet man?

Die Gebäudeautomation wird funktional in drei Ebenen unterteilt: die Feldebene, die Automationsebene und die Managementebene.

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Gebäudeleittechnik

Die Gebäudeleittechnik, kurz GLT, ist ein Bestandteil der Gebäudeautomation und auf der Managementebene zu finden. In der Gebäudeleittechnik werden die Funktionsnetze für unterschiedliche Aufgaben der Gebäudeautomation zusammengesetzt. Dabei bleiben die einzelnen betriebstechnischen Anlagen funktionell selbstständig.

Synonyme: GLT
Welche Aufgaben erfüllt eine GLT-Software?

Eine GLT-Software sammelt die Daten der Regler und DDC-Einheiten im Gebäude und visualisiert diese. Zudem dient sie dazu, Prozesse zu überwachen, bietet ein automatisiertes Störungsmanagement mit Alarmierung und ermöglicht es, den Betrieb des Gebäudes immer weiter zu optimieren.

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LON

LON ist ein Standard für einen Feldbus, der hauptsächlich im Bereich der Gebäudeautomation, aber auch in der Industrie- und Prozessautomatisierung, eingesetzt wird. Diese Netzwerk-Technologie ermöglicht eine gewerkeübergreifende Vernetzung in einem System, zum Beispiel von Heizung, Lüftung, Klima, Verschattung und vielem mehr.

Die Abkürzung LON steht für Local Operating Network.

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LOYTEC Competence Partner

Ein zertifizierter LOYTEC Competence Partner weist umfangreiches Wissen zu den LOYTEC Produkten und Lösungskonzepten auf und garantiert den Kunden eine fachgerechte Planung und Ausführung der Gebäudeautomation mit LOYTEC Lösungen. Die Hörburger AG ist zertifizierter LOYTEC Competence Partner.

Was macht LOYTEC?

LOYTEC ist Anbieter von Netzwerkinfrastrukturprodukten und Automationslösungen im Bereich der Gebäudeautomation.

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Messgerät

Durch Messgeräte werden geometrische oder physikalische Größen bestimmt. Die Messsysteme und -methoden dafür werden in der Messtechnik entwickelt und festgelegt. Typische Beispiele für Messgeräte aus der Gebäudeautomation sind Stromzähler, Gaszähler, Wasserzähler etc.

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Modbus

Das Modbus-Protokoll wurde ursprünglich für die Kommunikation mit speicherprogrammierbaren Steuerungen entwickelt. Es hat sich mittlerweile in der Industrie zu einem Standard entwickelt, wird aber auch im Bereich der Gebäudeautomation eingesetzt.

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Raumautomation

Die Raumautomation ist ein Teilbereich der Gebäudeautomation. Dabei handelt es sich um die gewerkeübergreifende Automation der Technik innerhalb eines Raumes in einem Gebäude.

Ziel ist die energieeffiziente Steuerung der Raumklimaregelung sowie von Beleuchtung und Sonnenschutz bei gleichzeitig maximalem Komfort in der Raumnutzung.

Synonyme: Einzelraumautomation
Welche Technik wird bei der Raumautomation gesteuert?

Bei der Raumautomation wird die komplette Raumtechnik energieeffizient in Abhängigkeit voneinander gesteuert. Dazu zählen Heiz- und Kühldecken, statische Heizflächen, Beleuchtung und Jalousien. Zur Steuerung werden zusätzlich Daten zu Präsenz, Zutritt und Belegung, Fensterkontakte sowie Wetterdaten berücksichtigt.

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Retail Building Automation

Retail Building Automation ist ein Spezialbereich der Gebäudeautomation. Im Retail-Bereich wird nicht nur ein einzelnes Gebäude ganzheitlich betrachtet und die Gebäudetechnik automatisch gewerkeübergreifend gesteuert, geregelt und überwacht, sondern ein ganzes Netz von geografisch unabhängigen Liegenschaften.

Synonyme: Filialautomation, Filialmanagement
Welches Ziel wird mit Retail Building Automation verfolgt?

Ziel des Retail Building Automation ist ein möglichst energieeffizienter Betrieb des gesamten Filialnetzes bei gleichzeitig maximalem Komfort für die Kunden und eine Entlastung der Mitarbeiter vor Ort von der Gebäudetechnik.

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Schneider Electric EcoXpert

Über das EcoXpert-Partnerprogramm vernetzt sich Schneider Electric mit führenden Technologieunternehmen und deren Wissen in der Systemintegration. Die Partner stammen aus den Bereichen Gebäudeautomation, Energiemanagement, Netzqualität, Energieverteilung und Elektromobilität. EcoXpert-Partner durchlaufen regelmäßig Schulungen zu Schneider Electric Technologien und Lösungen.

EcoXpert-Partner durchlaufen regelmäßig Schulungen zu Schneider Electric Technologien und Lösungen.

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In welchem Bereich ist die Hörburger AG EcoXpert?

Die Hörburger AG ist zertifizierter EcoXpert mit dem Schwerpunkt Energiemonitoring-Systeme und ist damit Teil des Schneider Electric Kompetenz-Netzwerks.

Was macht Schneider Electric?

Schneider Electric ist Anbieter von innovativen Technologien und Leistungen in den Bereichen Automatisierung und Energiemanagement.

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Systemintegrator

Als Systemintegrator wird allgemein ein Unternehmen mit Tätigkeitsprofil in der Informationstechnik, des System Engineerings oder in der industriellen Automatisierungstechnik bezeichnet.

Was bedeutet Systemintegrator in der Gebäudeautomation?

Im Bereich der Gebäudeautomation versteht man unter einem Systemintegrator ein spezialisiertes Unternehmen, das dank der gewerkeübergreifenden Fachkompetenz alle beteiligten Gewerke berücksichtigen und die Hard- und Software sowie unter Umständen mehrere Subsysteme in einem übergeordneten, gewerkeübergreifenden Gebäudeautomationssystem zusammenführt.

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VDI 3813

Die VDI 3813 ist eine Richtlinienreihe, die sich mit Gebäudeautomation, insbesondere mit der Raumautomation, befasst.

Was behandeln die einzelnen Blätter der VDI 3813?

Blatt 1 der VD 3813 beschäftigt sich mit den Grundlagen der Raumautomation, erklärt Begriffe und soll ein Grundverständnis für die Thematik schaffen. Blatt 2 beschreibt die Grundfunktionen der Raumautomation. Blatt 3 befasst sich mit den Raumtypen und der Anwendung von Funktionsmakros je nach Raumtyp.

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VDI 3814

Die VDI 3814 ist eine Richtlinienreihe, die sich mit allen Aspekten der Gebäudeautomation beschäftigt. Sie beschreibt in mehreren Blättern den Stand der Technik bei Planung und Errichtung eines Gebäudeautomationssystems sowie den Betrieb einer Gebäudeautomation. Die VDI 3814 wird derzeit vollständig überarbeitet. Die ersten Weißdrucke sind bereits erschienen.

Welche Bereiche soll die VDI 3814 nach der Überarbeitung beschreiben?

Die Richtlinienreihe "Gebäudeautomation" soll nach der Überarbeitung folgende Bereiche behandeln: Grundlagen; Bedarfsplanung, Betreiberkonzept und Lastenheft; Planungsinhalte, Systemintegration und Schnittstellen; Bedienkonzept und Benutzeroberflächen; GA-Funktionen, Automationsfunktionen; Funktionskatalog, Makrofunktionen; Methoden und Arbeitsmittel für die Planung, Ausführung und Übergabe; Kompetenzen, Kompetenzprofile und Qualifizierungsmaßnahmen. (Stand: Oktober 2018)

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