Migration von Gebäudeautomations­systemen – der Weg zu mehr Effizienz im Bestand

Klimaschutz, die Reduzierung von CO2 und der schonende Umgang mit knappen Ressourcen ist heutzutage in den Unternehmen ein wichtiges Thema, das aktiv verfolgt wird. Eine Rolle spielt dabei auch die Gebäudetechnik und die effiziente Steuerung durch ein Gebäudeautomationssystem. Durch die Migration von Bestandsystemen wird sichergestellt, dass diese zukunftsfähig bleiben und Gebäude wirtschaftlich und nachhaltig betrieben werden.

Die Migration von Bestandssystemen ist der Schlüssel zu einem sicheren und effizienten Gebäude- und Anlagenbetrieb. Migration – das bedeutet die Optimierung der Leistungsfähigkeit des Gebäudeautomationssystems, um es zum einen wieder auf den neuesten Stand der Technik zu bringen, zum anderen auf eine veränderte Nutzung anzupassen. „Eine Modernisierung der Gebäudetechnik ist letztlich immer eine Investition in die eigene Zukunft“, erklärt Christian Hörburger, Vorstandsvorsitzender der Hörburger AG. Denn die Migration vorhandener Systeme trägt maßgeblich zum Werterhalt einer Immobilie bei. Zudem werden Betriebskosten, CO2-Ausstoß und Energieverbrauch gesenkt, bei gleichzeitiger Erhöhung der Funktionssicherheit.

Je nach Projekt muss neu entschieden werden, ob eine Teilmigration, Systemerweiterung oder eine Komplettmigration Sinn macht. Bei einer Teilmigration werden vom Hersteller abgekündigte Geräte gegen neue, produktivitätssteigernde Geräte ausgetauscht. Systemerweiterungen finden bei Ergänzungen bestehender Anlagen statt. Eine Komplettmigration beinhaltet den kompletten Austausch aller Hardware-Komponenten sowie die Migration der Software. Hier werden innovative Produkte eingesetzt, die die Vorteile des neuen Systems komplett ausschöpfen. „Welcher Weg für unsere Kunden der richtige ist, muss im Einzelfall entschieden werden. Dabei verschaffen sich unsere Mitarbeiter zunächst einen umfassenden Überblick zu verbauter Technik und Gebäuden. Im Kundengespräch werden die kundenspezifischen Wünsche sowie die Visionen erörtert. Auf Basis all dieser Informationen wird der Kunde beraten, sodass man gemeinsam zur besten Lösung gelangt“, erläutert Detlef Krist, Vorstand der Hörburger AG.

Dieses kundenspezifische Konzept wird dann in Absprache mit dem Kunden schrittweise umgesetzt. Dabei werden zunächst die vom Hersteller abgekündigten oder schwer wiederbeschaffbaren Komponenten ersetzt. Dank der Herstellerunabhängigkeit von Hörburger kommt hier stets die technisch passendste Lösung für das Projekt zum Einsatz. Denn je nach spezifischen Anforderungen des Projekts, kann mal die Technik des einen, mal die Technik des anderen Herstellers am Besten geeignet sein. Anschließend wird die Software migriert und auf die neuen Gegebenheiten angepasst. Das alles passiert bei möglichst geringer Störung des laufenden Betriebs. Wichtig ist Hörburger auch stets die Offenheit des Systems. Niemand weiß, wie sich die Nutzung eines Verwaltungsgebäudes über die Jahre ändert oder ob eine Produktionshalle erweitert wird. Ein Gebäudeautomationssystems sollte deswegen stets offen und erweiterbar sein.

Auch nach Projektabschluss steht Hörburger seinen Kunden im laufenden Betrieb weiter zur Seite. „Viele Kunden möchten wissen, ob und wie schnell sich ihre Investition auszahlt. In der Regel amortisieren sich diese Kosten bereits binnen weniger Jahre. Auch das Interesse an einem dauerhaften und nachhaltigen Energiemanagement ist groß“, erklärt Christian Hörburger. Hier kommt unter anderem das eigenen Energiemanagement-System QBRX zum Einsatz, dass Verbräuche sichtbar macht sowie zahlreiche Analyse- und Berichtsfunktionen bereitstellt. Damit dient es der Erfolgskontrolle, hilft bei dem Erkennen von Einsparpotenzialen und unterstützt gleichzeitig den kontinuierlichen Verbesserungsprozess nach dem PDCA-Prinzip sowie ein systematisches Energiemanagement nach ISO 50001. Erweitert wird QBRX um zahlreiche Funktionen zum Facility Management, sodass der Kunde nicht mehr auf mehrere Systeme zurückgreifen muss. „Zweckerfüllung bei gleichzeitiger Arbeitserleichterung und Nutzerkomfort, das waren und sind unsere Ziele bei der Entwicklung“, so Krist.

  

Fazit:
Wer Betriebskosten und CO2-Ausstoß reduzieren, den Wert seiner Gebäude und Anlage erhalten, die Funktionssicherheit erhöhen und die Energieeffizienz optimieren möchte, kann mit der Migration seines Gebäudeautomationssystems bereits viel erreichen. Die Investitionskosten amortisieren sich binnen weniger Jahre, unabhängig davon, ob es sich um Wohnanlagen, Einkaufszentren, Industriegebäude, Veranstaltungsorte oder andere Gebäude- und Nutzungsarten handelt. Mit Hörburger, die Komplettlösungen anbieten – von der Beratung über die Konzeption, Umsetzung, und Inbetriebnahme bis hin zur Betreuung im laufenden Betrieb – haben Unternehmen einen erfahrenen Partner an Ihrer Seite.

  

Unsere Kunden berichten:

„Die Kosten für die Migration unserer Bestandsanlagen amortisieren sich binnen weniger Jahre und garantieren einen dauerhaft wirtschaftlichen und ausfallsicheren Betrieb."

Die Technische Gebäudebewirtschaftung von Sozialbau, Abteilung HLS.

„Dank der auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Migrationslösung und Flexibilität von Hörburger, konnte die Modernisierung des Gebäudeautomationssystems mit möglichst wenig Störung des laufenden Betriebs umgesetzt werden."

Jörg Wagner, Technical Manager, Center Management, ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG, Forum Allgäu Kempten

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